Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Frage: Wie manifestiert sich Eisenmangel?

Antwort: Gemäss WHO und offizieller Lehrmeinung sei Eisenmangel erst dann manifest, wenn eine Eisenmangelanämie (Blutarmut) vorliegt. Das ist falsch. Es handelt sich dabei um das vermeidbare Spätstadium von Eisenmangel. Die Universitäten Innsbruck, Berlin und die Swiss Iron Health Organisation SIHO konnten nachweisen, dass es schon ein Frühstadium von Eisenmangel gibt (Eisenmangelsyndrom), bei welchem typische Symptome auftreten können wie beispielsweise Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen, ADS, Lustlosigkeit bis zu depressiver Verstimmung, Schlafstörungen, Schwindel, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen oder Haarausfall.

Frage: Korrigiert SIHO einen Fehler von WHO?

Antwort: Die WHO behauptet, dass für alle Menschen ein Ferritinwert von 15 ng/ml genüge, um gesund und ohne Mangelsymptome leben zu können. Die Schweiz konnte eindeutig nachweisen, dass es sich dabei um einen groben Irrtum handelt. Die WHO hat nicht berücksichtigt, dass vor allem Frauen und Kinder an Eisenmangel leiden, deren Ferritinwert sowieso tief ist. Sie hat auch nicht berücksichtigt, dass der Ferritinwert bei Männern zwischen 100 und 200 ng/ml liegt. Die Swiss Iron Health Organisation SIHO hat diesen Denkfehler der WHO korrigiert. Sie hat erkannt, dass Frauen und Kinder gleich viel Eisen brauchen wie Männer, um gesund zu sein.

Frage: Was sind die Funktionen von Eisen?

Antwort: Eisen ist für zwei Funktions-Ebenen verantwortlich. Die wichtigste Funktion von Eisen ist die Bildung von Zellenergie in jeder einzelnen Körperzelle, damit die Organe und Gewebe überhaupt normal arbeiten und funktionieren können. Ohne Eisen wären wir gar nicht lebendig. Darüber hinaus wird von bestimmten Organen und Geweben Eisen auch für spezifische Körperfunktionen benötigt wie beispielsweise die Hormon- oder Blutbildung. Die Energielieferung durch Eisen ist die basale Funktionsebene. Die Ausführung spezifischen eisenabhängiger Funktionen entspricht der übergeordneten Funktionsebene von Eisen.

Wenn bei einem Eisenmangelpatient die Energiebildung gedrosselt wird, erstaunt es nicht, dass er müde wird. Wenn beispielsweise die Produktion von Schlafhormonen gedrosselt wird, erstaunt es nicht, dass Schlafstörungen auftreten können. Und wenn ein Defizit von Dopamin (Aufmerksamkeitshormon) vorliegt, erstaunt es nicht, dass ein Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS) entstehen kann, deretwegen die Kinder dann Ritalin schlucken anstatt das ihnen fehlende Eisen zu erhalten.

Frage: Wie wird Eisenmangel behandelt?

Antwort: Man kann Eisenmangel entweder gar nicht behandeln – so, wie es die Welt tut. Oder man kann unwirksame Eisentabletten geben, wie es gewisse Ärzte tun. Ausser Bauchschmerzen und Verstopfung bringen die Eisenpillen meistens nichts. Man kann aber daraus auch die Konsequenzen ziehen und umdenken wie die Schweiz: Eisenmangelpatienten können innerhalb weniger Wochen geheilt werden, wenn sie das ihnen fehlende Eisen auf intravenöse Weise erhalten – individuell dosiert nach 1152.

Für die Behandlung gibt es drei Phasen. Nach einer seriösen Diagnostik findet zuerst die Aufsättigungstherapie statt. Dann fühlen sich die meisten Behandelten gesund oder deutlich besser (bei einem durchschnittlichen Ferritin von 200 ng/ml). Dann beginnt die Beobachtungsphase. Drei Monate nach der ersten Therapiekontrolle wird der Therapieerfolg erneut beurteilt (bei einem durchsschnittlichen Ferritin von 140 ng/ml). War der Erfolg nachhaltig? Dies ist praktisch immer der Fall. Sobald nach wenigen Menstruationen Ferritin aber wieder dermassen absinkt, dass Mangelsymptome entstehen, beginnt unverzüglich die Erhaltungstherapie. Der Ferritinwert liegt dann durchschnittlich bei 100 ng/ml.

Frage: Wieviel Eisen braucht ein Eisenmangelpatient?

Antwort: Das ist ausserordentlich individuell. Die einen brauchen lediglich 200 Milligramm davon, andere wiederum 1500. Seit 2015 existiert eine individuelle Dosierungsformel als Resultat einer multiplen linearen Regressionsanalyse aus H-Banking, der Internet-Datenbank zur Korrelation zwischen Eisenkonzentration des Körpers und Symptomen. Die Formel lautet: 1152.

1152 – (11 x Ferritin) + (52 x Lösliche Transferrinrezeptoren) = Anzahl Milligramm fehlenden Eisens. Die Formel wurde konzipiert für Eisenmangelpatienten mit einem Ferritinwert unter 50 ng/ml und einem Körpergewicht von mindestens 60 Kilogramm. (Bei einem tieferen Gewicht muss die Dosis linear angepasst werden). Voraussetzung für die Anwendung der Formel: Ferritin muss nach der Beckman-Methode gemessen werden, die Löslichen Transferrinrezeptoren nach der Roche-Methode.

Durchschnitlich benötigt beispielsweise eine Eisenmangelfrau ein knappes Gramm Eisen für eine erfolgreiche Aufsättigungstherapie. Für die nachfolgende Erhaltungstherapie braucht sie zwischen einem halben und einem ganzen Gramm pro Jahr. Die Dosierung ist ausserordentlich individuell – eine wahre Heilkunst für sich.

Frage: Kann ich Eisenmangel beim Hausarzt behandeln lassen oder muss ich extra in ein Ärztliches Eisenzentrum gehen?

Antwort: Die Ärztlichen Eisenzentren wurden von SIHO ausgebildet und kennen sowohl die Eisenmangelsymptome als auch die Formel für eine individuelle Dosierung und den Modus der Erhaltungstherapie. Es gibt aber auch viele Ärzte, die ohne Ausbildung Eiseninfusionen geben. Jeder Arzt, der sich mit der Diagnostik und individuellen Dosierung auskennt, kann eine Eisentherapie durchführen. 1152 ist dazu eine Hilfestellung.

Frage: Weshalb leidet fast die halbe Menschheit an Eisenmangel?

Antwort: Das Frühstadium von Eisenmangel mit all seinen Symptomen wird von WHO und Schulmedizin verschwiegen. Im deutschsprachigen Europa leiden nur 12% der Eisenmangelpatienten an einer Anämie. Die Schulmedizin behauptet, Eisenmangel sei erst bei einer Anämie manifest. Das ist falsch. 88% der Eisenmangelpatienten in den Eisenzentren haben Eisenmangelsymptome, aber noch keine Anämie. Die meisten Eisenmangelpatienten werden nicht als solche diagnostiiziert. Logischerweise erhalten sie in einem solchen Fall das ihnen fehlende Eisen nicht. Und wenn sich ein Arzt einmal entschliesst Eisen zu geben, dann tut er es in Form von unwirksamen Eisenpillen. Die Schweiz ist mit ihrem intravenösen Eisenausgleich das globale Vorbild.

In der Schweiz hat sich das Blatt gewendet. Dort haben sowohl Ärzte wie auch Patienten eingesehen, dass Eisenpillen mehrheitlich unwirksam und schlecht verträglich sind. Sie haben realisiert, dass der intravenöse Eisenausgleich signifikant wirksamer und verträglicher ist. Die Schweiz hat die “rote Pille” geschluckt – als erstes Land der Welt. Würde die Welt die “rote Pille der Wahrheit” schlucken, könnten wir die Eisenmangelpandemie problemlos ausrotten. Man müsste lediglich die fast vier Milliarden Eisenmangelmenschen als solche identifizieren und ihnen auf intravenöse Weise das ihnen fehlende Eisen geben. So einfach wäre es! Die Schweiz ist das globale Vorbild.

Frage: Weshalb führt die Menstruation zu Eisenmangel?

Antwort: Bei der Menstruationsblutung gehen Blut und Eisen verloren. Während der Körper das verlorene Blut wieder herstellen kann, ist und bleibt das ausgeschiedene Eisen für immer und ewig verloren. Der Körper kann selbst kein Eisen bilden. Frauen bluten während etwa 5-7 Jahre lang, wenn man alle Regeltage zusammenzählt. Irgendwann genügt es einfach nicht mehr, dann treten die typischen Frühsymptome von Eisenmangel auf, die von der Schulmedizin nicht gelehrt werden. Die von der Schulmedizin geforderte Eisenmangelanämie erscheint in der Regel erst etliche Jahre nach Beginn des Eisenmangelsyndroms.

Frage: Seit wann ist das Eisenmangelsyndrom bekannt?

Antwort: Seit Jahrhunderten ist das Thema der “schwachen Frau” bekannt. Im Mittelalter sprach man von “Chlorose” (so sieht ein gelbes Blatt aus, das zuwenig Wasser erhielt). 1957 wurde dieses Krankheitsbild erstmals zutreffend als “Eisenmangelsyndrom” beschrieben. Das Kind wurde in Österreich zum ersten Mal beim Namen genannt. Das Eisenmangelsyndrom wurde 1971 in Berlin bestätigt und 1998 in Basel wiederentdeckt. Der Beweis für die Existenz des Eisenmangelsyndroms besteht in einem einfachen Umkehrschluss: Weil die meisten Eisenmangelsymptome durch den intravenösen Eisenausgleich verschwinden, war Eisenmangel für die ehemaligen Symptome verantwortlich.